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Folkeboot-Segeln als Gruppenreise

Ein neues Konzept: Flottillentörns mit Begleitung - Folkebootsegeln als Gruppenreise, Dänische Südsee für vier Crews mit geringer Segelerfahrung. Seit 2015 fester Bestandteil der Saisonplanung, immer wieder anders: Starkwind-Training (oder "Hardcore Sailing", wie eine Teilnehmerin hinterher schrieb), Schönwettersegeln, Einhandabenteuer oder Feuerwehreinsatz. Darüber hinaus gehen unsere traumhaften Sommertörns, mit der Schwedenreise als Krönung.  


Juni 2024
Bootsballett
Vier Böen fünf ist durchaus schon Wind. Hoppelwelle und Spritzwasser erwischen uns aber nicht gleich am Leuchtturm, sondern die erste Gischtfontäne kommt erst fünf Minuten später. Gleichwohl bedanken sich die Gäste für den Tipp, das Ölzeug besser schon vorm Auslaufen anzuziehen. Ich selbst beherzige ihn nicht und werde ein bisschen nass. Am Ende der 25 Seemeilen sind Arme und Beine träge, die Frisur zerzaust. Die Gesichtshaut spannt unter der Salzkruste, der Kopf ist befreit von jeglichem Frust (dazu weiter unten) – und wir haben die Idylle Korshavns ganz für uns!

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Mai 2024
Drei Tage im Grünen
Der Plan für die Pfingstwoche ist einfach: Drei unbeschwerte Tage im Grünen. Stadtbummel. Pünktliche Rückkehr nach Arnis. Verbunden wird dies durch abwechslungsreiche Tage auf dem Wasser mit viel unbeschwertem Schönwettersegeln und einer Prise Abenteuer.

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Mai 2024
"Wohin soll ich winken?"
Sonntag zwölf Uhr mittags: Der Südost hat sich beruhigt und auf Süd gedreht, wir verlassen erleichtert Maasholm und die Schlei. Martha, Oli und Salty sind vorneweg. Frieda haben wir beim Segelsetzen überholt, Admiral Jakob wabert auch um uns herum mit dem gleichen Ziel Marstal. Halber Wind und alte Welle gegenan – nicht meins, ich richte mich auf eine lange, langweilige Geduldsprobe ein. Ich habe aber beim Briefing gesagt: Kein Segeltag ohne Überraschungen. Oh, wie recht ich mal wieder habe!

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September 2023
Ich will niemals nach Kalvø!
Bis Ende Juli bestand meine Segelsaison beinahe ausschließlich aus Flottillentörns – manchmal anstrengend, meistens toll, immer in Begleitung. Den August verbrachten Paula und ich in Begleitung diverser Freunde, kaum ein Segeltag verging, an dem wir nicht zumindest auf dem Weg zum nächsten Treffen waren. Als erneute Flottille sind wir an die Schlei zurückgekehrt – für zwei Tage, dann sausen Paula und ich wieder los. Ganz unter uns. Ob wir das überhaupt noch können?

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August 2023
Sturtief "Hans", der kürzeste Segelschlag überhaupt und die weltbeste Passagierin
Paula hängt in ihren Springs und rollt sanft in den stürmischen Böen. Weiter außen am Steg werden die Boote ordentlich geschüttelt, doch hier drinnen wirkt der Schwimmsteg als Wellenbrecher, und die Bootsrümpfe verhindern, dass der Schwell bis zu uns hereinläuft. Die Kuchenbuden erweisen sich als sturmsicher: Sie zappeln, die Griffe der Reißverschlüsse klappern bisweilen, aber nichts erweckt den Eindruck, sie könnten wegfliegen oder in Fetzen gehen. Über Nacht wird es so bleiben, aber nicht mehr schlimmer werden.

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Juli 2023
Hundertachtzig Meilen Gegenwind - Sommerreise Teil 3
Passender Wind von morgens bis abends, man schleicht sich früh aus dem Hafen, genießt in wachsender Euphorie die Rauschefahrt, es geht so super voran, dass gar keine Zeit bleibt, müde zu werden, und wenn man nachmittags anlegt, hat man richtig viel Strecke geschafft – ihr kennt alle solche glorreichen Segeltage.

So einen hatten wir einmal auch...

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Juli 2023
Nüsschenabend - Sommerreise Teil 2
Nach einem langen Tag auf dem Wasser liegen wir im idyllischen Tärnö, die vier Boote in einer Reihe längsseits am Steg. Fred und Joe sitzen in Olieses Cockpit. Ich komme eigentlich nur vorbei, um kundzutun, dass ich müdegesegelt bin und bald in die Koje muss. Gerhard hockt sich dazu. Er bringt eine volle Tüte Erdnüsse und ein leeres Glas mit – bei Joe und Fred gibt es immer guten Rotwein, auch ich fühle mich gut bewirtet. Wir reden über die Digitalisierung, den Klimawandel, die Gesellschaft, übers Segeln und über die Feuerwehr. Folkeboot „Ylva“, über die Toppen beflaggt, beobachtet von ihrer Mooring aus, wie die Sonne untergeht und wir den Abend genießen. Es fühlt sich unbeschwert an, wie mit treuen, alten Freunden.

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Juni 2023
Schwerpunkte setzen - Sommerreise Teil 1
Schleimünde, morgens um fünf: In der Morgenbrise schleichen wir uns aus dem Hafen und segeln zum Leuchtturm. Gehen auf Kurs 77 Grad. An der grünen Tonne Nummer eins bleibt Paula stehen. Im Verlauf der nächsten Stunde treibt sie in der schwachen Strömung zur roten Tonne Nummer 2. Mit einem Knoten geht es wieder los, es werden eineinhalb, bevor…wir wieder stehenbleiben. Die Sommerreise beginnt nicht gerade mit Rauschefahrt: Nach vier Stunden haben wir knapp zwei Meilen geschafft. Eine unpopuläre Entscheidung steht an.

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Juni 2023
Man soll den Kopp nich vor'n Abend innen Sand stecken
Unter einem prächtigen Sternenhimmel fliegt Paula durch die Dunkelheit. Wenn sie durch eine Welle geht, zischt der Schaum – wir sind rasend schnell. Beim Blick über die rechte Schulter sehe ich den hellen Streifen am Nordhimmel. Vor uns liegt ein dunkles Nichts. Frieda segelt ein Stück in Lee neben uns her. Ihre Segel schimmern rot im Licht der Backbord-Posi. In stehender Peilung dahinter verharrt das grüne Licht von Lenes Topplaterne. Hinter uns blitzt und funkelt es rot und grün – Oliese, Martha und Salty hoppeln durch die See. Und dann, in einem Augenblick von magischer Schönheit: Drei grüne Blinks - Leuchtturm Schleimünde, sechs Meilen direkt voraus. Dabei sind wir doch eben erst ausgelaufen.

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Mai 2023
"Das war ne geile Wende" - Folkeboot-Treffen 2023
Sommer, Wärme, eine leichte Brise – das Folkeboot-Treffen erfreut sich bester Bedingungen. Kein Lockdown und kein Starkwind wie in den letzten Jahren – es macht richtig Laune, mit 14 anderen Booten auf der Schlei zu segeln. Vor allem genieße ich, wie emsig sich die neue Vorschoterin um den Fockausbaumer kümmert. Paula und ich lehnen Mitsegler ansonsten kategorisch ab – aber ein cleveres zwölfjähriges Mädchen ist immer eine Bereicherung.

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Mai 2023
Popocatepetl
In zwei Paralleluniversen erlebte ich zeitgleich eine perfekte Segelwoche und einen nervenaufreibenden Albtraum. Paralleluniversen? Eng miteinander verwoben, trennte mein Gehirn die Empfindungen sorgfältig voneinander – es war eine neue, interessante Erfahrung. Weil sie mich weiterhin beschäftigt, ist der Törnbericht ein Experiment: Ich schreibe erstmal zwei Törnberichte, dann versuche ich sie ineinander zu verschachteln. Vielleicht wird so nachvollziehbar, wie es sich angefühlt hat. Der Genuss ist in normaler Schrift, das Grauen in Fettdruck. Und der mexikanische Vulkan tut - letztlich erfolglos - sein Bestes, meine Stimmung zu retten.

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Mai 2023
Der Frühling, der aus der Kälte kam (Flottillentörn 1 mit Nahtoderfahrung)
Stefan und Annika hatten sich diesen Freitag anders vorgestellt: Vor dem Flottillentörn hatten sie einen Trainingstag gebucht, um das Boot kennenzulernen und sich als Crew einzuspielen. Bei Ost 7-8 ist schon an Ablegen nicht zu denken, stattdessen unternehmen wir einen Ausflug nach Olpenitz. Drei Meter hohe Wellen brechen sich schon weit draußen. Direkt vor der Haustür von Schleimünde ist das Wasser quietschgelb – das ist der Sand, den die Grundsee aufwirbelt. Wir sind uns einig: Segeln bei diesen Bedingungen eher nicht.

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April 2023
Der Seeerfolgsvogel
Richtig frühlingshaft will es bisher nicht werden. Seit dem Morgen des Tages, an dem ich die Masten gestellt habe, war kein Eis mehr im Hafenbecken, aber warme Kleidung und abendlicher Heizlüfter leisten gute Dienste. Gleichwohl hat mit guter Laune, schönen Begegnungen und interessanten Erlebnissen die Saison begonnen. Und dann war da plötzlich dieses Wort: Seeerfolgsvogel. Hatte ich auch noch nie gehört, aber Wikipedia wusste Rat und gab umfassend Auskunft.

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August 2022
Spielend Folkeboot segeln
Drei lustige Stunden nach dem Auslaufen sind wir da, wo wir hinwollen: Dicht am Nordufer, kurz vor den Stegen, wo das Wasser flacher wird und die Strömung nachlässt. Wenn jetzt noch Wind kommt, haben eine realistische Chance, die Brücke zu passieren. Oh ja, Paula fährt nach all dem Rückwärtstreiben endlich wieder geradeaus, aber es bleibt spannend, denn uiuiui das ist ziemlich gegenannerig... Es war zwar nicht geplant, aber ich kann das Motto der Woche durchaus genießen: Segeln als Spiel, mit täglich wechselnden Aufgaben auf dem Abenteuerspielplatz Lille Belt. 

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August 2022
Viele kleine Boote
Paula ankert in einem Nichts zwischen Birkholm und Strynø. Die nächste Insel, nicht mehr als eine grasbewachsene, mückenumschwärmte Sandbank namens Vogtholm, ist vielleicht zweihundert Meter entfernt. Auf Taasinge drehen die Windmühlen in Zeitlupe. Daunen sich mausernder Schwäne treiben vorbei. Die tiefstehende Sonne taucht die Szenerie in sattes Gelb. Ich höre Musik und komme zur Ruhe. Als die Sonne hinter Hjortø untergeht, erhebt sich über Strynø der Vollmond. In dieser entlegenen Einsamkeit kann ich mich am besten dem Thema widmen: Segeln mit vielen Menschen und mehreren kleinen Booten.

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Juli 2022
Kreuzfahrt ins Smålands Fahrwasser
Nach den Schären ins Smålands Fahrwasser - die Gewässer südlich von Seeland galt es für mich noch einmal völlig neu zu entdecken. In den ersten Jahren bin ich häufig durchgesegelt: Auf dem Weg nach Kopenhagen, den Kreidefelsen oder den Schären. Immer haben wir nur langweilige Provinzkäffer besucht - und dabei gibt es eine Vielzahl kleiner, gemütlicher Häfen, sehenswerte Landschaft und tolle Ankerplätze. Die zwei Wochen jetzt hatten also einen deutlichen Sightseeing-Charakter. Wie bei einer Kreuzfahrt, nur dass Friedas Gäste selbst segeln mussten, während sie Lotsenboot Paula folgten.

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Juli 2022
Per Kraftakt zurück zur Erde
Oliese muss mächtig schuften. Ich werde nass und salzig, Ralf und Jörg reißen verblüfft an den Schoten und erleben ihre erste Stunde in den Schären als extrem schnell geschnittenen Actionfilm. Immerhin bekommen sie einen guten Eindruck, worum es hier navigatorisch geht, und was ein Folkeboot so alles aushält. Süd 5 Böen 6-7 sind nicht die Bedingungen für den ersten Schlag südwärts. Aber diese Eingewöhnungsrunde für Schärenneulinge muss schon sein, und sie wird sich im Laufe der zwei Wochen mehrfach bewähren. Abends soll der Wind nachlassen, rechtzeitig zu einem kurzen Dämmertörn an einen persönlichen Wunschort.

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Juni 2022
Dämmertörn zum Mond
Sie sind gut getarnt, die scheuen Teddys. Deshalb trauen sie sich von Bord, um die Mondlandschaft zu erkunden, in der wir gelandet sind. Es war nicht meine Idee, das geliebte Felsenparadies so zu nennen - aber ich finde, Christian hat nicht Unrecht: Die schroffen, kahlen Felsen sehen wirklich so aus, wie ich mir den Mond vorstelle, nur dass es dort nicht in jeder Ritze ein Mini-Biotop geben dürfte. Paula hat unterwegs so viele Kunststücke vollbracht, dass ich es ihr durchaus zutraue, eines Tages wirklich zum Mond zu segeln. Höhepunkt der großartigen Reise von Arnis nach Hunnebostrand: Dreißig Meilen Dämmertörn mit perfekter Landung auf meiner Lieblingsschäre.

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Juni 2022
Sechs Richtige
Sechs Folkeboote mit lauter phantastischen Menschen an Bord sind beste Voraussetzungen für meinen ganz persönlichen Lottogewinn. Den Jackpot knackt Paula, indem sie Unmögliches vollbringt: Sie hält sich den ganzen Tag zurück, dann taucht sie aus dem Nichts auf und segelt gegen den Wind in den Gamle Havn.

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Mai 2022
Teddybärs Reisen
Womit Paula und ich den April und frühen Mai verbracht haben, was es alles Neues gibt an Bord, und warum Marstal und ganz sicher nicht Mommark das neue Schleimünde ist - alles das versteckt sich im Törnbericht der ersten Flottille des Jahres.

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September 2021
Segeln ist Musik
Segeln ist Musik. Aber Segeln ist kein Wunschkonzert. Die See gibt am Schlagzeug den Rhythmus vor. Paula und ich können uns überlegen, ob wir schrill und gewagt improvisieren, unsere Standards runterspielen oder diesmal auf den Auftritt verzichten. Heute zum Beispiel rechne ich mit fetzigem Rock’n’Roll, aber es könnte auch Death Metal sein. Ich bin nicht sicher, ob ich darauf Lust habe.
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August 2021
Flottille light
Rückkehr zur Schlei. „Flottille light.“ Schönwettersegeln. Eine wunderschöne Insel. Und dann wieder Abenteuermodus, wie nur wir ihn können – in dieser Woche ist alles dabei.
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August 2021
In Gesellschaft 2
Paula lässt eine Fliege unter Deck, um mich aufzuwecken, denn sie findet, ich solle mal gucken, ob da nicht ein folkebootähnlicher Küstenkleinkreuzer im Landeanflug ist. Ich hänge die Fender raus und freue mich über Karla und Elena.
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August 2021
Svendborg Classic Regatta 2021
Regatta? Ist das nicht diese stressige Art zu segeln, bei der man sich gegenseitig die Boote kaputtfährt und auf Krampf versucht, erster zu werden? Ich widerspreche energisch.
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August 2021
In Gesellschaft 1
Es ist einigermaßen warm und überwiegend sonnig. Trotzdem trage ich die komplette Ölzeugmontur einschließlich Gummistiefeln: Immer eine Handvoll Wasser ins Gesicht. Svendborg-Faaborg bei West ist eigentlich komplett gegenan, aber nicht, wenn man sich die Strecke geschickt aussucht.
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Juli 2021
Nach der Sommerreise
Nach sechs Wochen Sommerreise schicken Paula und ich die Schwestern mit neuen Crews auf die Reise – und machen dann, so weit es das Wetter zulässt, unser Ding. Dreißig Meilen Segeln in dieser Woche, das mag bescheiden klingen, aber wir genießen es. Auf jeder Meile und jeden Tag passiert irgendwas – deshalb ist der Törnbericht auch so lang geraten.
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Juli 2021
Mein persönlicher Limfjord
Sommerreise 2021, Episode 3
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Juni/Juli 2021
Reise zur Kanalinsel
Sommerreise 2021, Episode 2
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Juni 2021
In die Waschmaschine
Sommerreise 2021, Episode 1
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Mai/Juni 2021
Tierisch: Raus aus dem Käfig
Zwischen zwei Klappbrücken eingesperrt zu sein und nirgendwohin zu dürfen, das ist wie eine Löwin, die unruhig in ihrem Käfig auf und ab tigert - Paulas Lieblingsrevier liegt nicht zwischen Kappeln und Lindaunis. Wir lauerten. Hofften. Dann öffnete sich unser Käfig für den ersten richtigen Segeltag des Jahres. Mit uns freuten sich Wolken und, selten nehme sich sie wahr, diverse Tiere.
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Oktober 2020
Der Schröter macht den Schrot klar...
Der Gedanke kommt aus dem Nichts und führt nirgendwohin: Im morgendlichen Halbschlaf, nicht mehr richtig schlafend, aber auch noch nicht vollkommen wach, denke ich an Nachnamen, die eigentlich Berufsbezeichnungen sind. Völlig klar: "Der Schröter macht den Schrot klar, und der Müller den Müll." So beginnt der Tag mit selbstironischem Lachen, während das Saisonende näherrückt.
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August/September 2020
Vier Wochen
Vier Wochen segeln. Gleichgültig, wohin. Der Sommer endet: Durchwachsenes Wetter und frühe Dunkelheit statt Hochdrucklage, dafür aber wieder leere Häfen. Und Naturphänomene, unvergessliche Höhepunkte, seltsame Begegnungen. 
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August 2020
"Wir sind gesegelt, wo der Fisch steht" - das Folkebootesammeln geht weiter
Eskilsø im Lindelse Noor, kurz vor Sonnenuntergang: Paula, Pommery und Delit liegen schon seit dreieinhalb Stunden vor Anker. Martha, Salty und Oliese sind nach und nach eingetroffen, jetzt kommt auch Frieda angetuckert. Wir sind komplett: Sieben Folkeboote ankern im Päckchen.
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Juli 2020
Zuviel
Die Butter genießt die Morgensonne. Sie weiß wohl, dass sie in der dunklen, kühlen Abgeschiedenheit der Bilge besser aufgehoben wäre - doch ist es nicht viel schöner, beim gemütlichen Treiben auf dem Cockpittisch dazuzugehören? Gar ein wenig im Mittelpunkt zu stehen? Sie ist eine fröhliche, glückliche, bestens gelaunte Butter. Dann, ganz plötzlich, von einem Moment zum nächsten, zerfließt sie in Selbstmitleid, bis nichts mehr übrig ist als triefendes Fett.
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Juli 2020
Familienurlaub
Kein Folkeboottreffen wegen Corona? Ach was. Bei uns ist immer Folkeboottreffen. Vor allem, wenn Pommery, Paula und Lovis Familienurlaub machen.

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Juni 2020
"Du bist ja wohl völlig irre!"
Das Lindelse Noor ist eine wunderbare Bucht südlich von Rudkøbing - weitläufig mit mehreren kleinen Inseln und vielfältigen Ankermöglichkeiten. Allzu unbefangen darf man sich hier nicht bewegen: Die Einfahrt bildet eine Barre, deren tiefe Stelle man treffen muss. Dahinter folgt ein tieferes Becken, umgeben von Untiefen und Steinen. Betonnung gibt es keine, sorgfältige Navigation also ein Muss. In meiner Seekarte markieren diverse Bleistiftstriche mit Koordinaten die Kurse und Peilmarken, die sicher durch dieses Abenteuer führen. Wir werden allmählich zutraulich, probieren verschiedene Stellen aus, diesmal genau vor der Insel Bukø. Charterern habe ich diesen Ort noch nie empfohlen. Doch in dieser Gruppe können alle geradeaussegeln, Anlegen unter Segeln gehört auch schon zum Repertoire - warum also nicht eine Spur Nervenkitzel?
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Mai/Juni 2020
Wasser marsch: Zum Glück Glücksburg
Ein erster Flottillentörn in Zeiten des Virus - mir war vorher völlig unklar, was uns in fremden Häfen erwarten und wie es sich anfühlen würde. Ziele in Dänemark kamen nicht in Frage, also blieben wir in einem Umkreis, der sich auch per Fahrrad hätte erreichen lassen. Wir waren uns einig: Es konnte nur darum gehen, trotz der ungewohnten Begleitumstände schöne Segeltage zu verbringen.
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Juli/August 2019
Sechs Wochen Svendborg
Svendborg als Ausgangspunkt: Für Chartertörns und eigene Abenteuer. Fast immer unter Segeln und mit der Muße, mich über den Irrsinn um uns herum zu wundern. Mit dabei: Die Svendborg Classic Regatta. Und ein Flottillentörn ohne Chartergäste, dafür mit liebgewonnenen Freunden. Mehrfach traffen wir die Punks, die absolut nicht einsehen wollten, was ein Folkeboot absolut nicht ist: "Dragonfly? Is it fast?"

Juni/Juli 2019
Die Flaute und das Andere. Mit Grenaaer Woche
Anholt: Wir stehen auf dem Steg, genießen das prächtige Sommerwetter und diskutieren die Erlebnisse der zurückliegenden Tage. Wolfgang sagt: "Ich hab beschlossen: Ich segel nur noch bei Flaute. Nich mehr bei dem Anderen." Bevor wir überhaupt wieder segeln, gilt es ein paar Probleme zu lösen. Und zumindest einen Tag lang die wunderschöne Insel zu genießen. Aber wieso sind wir überhaupt hier? Und was bedeutet jenes ominöse "Andere"?
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Juni 2019
Halber Wind reicht
Prächtige Abendsonne hüllt den idyllischen Naturhafen in romantisches Licht. Ein perfekter Segeltag geht nahtlos in einen unbeschwerten Abend über. Die Gewittrigkeit der letzten Woche ist schönstem Sommerwetter gewichen, die 25 Meilen nach Langør waren bei stetigen vier Windstärken ein Genuss, und in ähnlichem Stil werden wir an der Nordküste Seelands entlang nach Kopenhagen segeln. Das Motto: Halber Wind reicht.

Juni 2019
Mehrere Erfolgserlebnisse
Die erste Etappe verläuft nicht nach Plan: Der Wind ist ungünstig. Die Crews sind unerfahren. Und eine von ihnen nicht bereit, sich da durchzubeißen. Doch dann erkundigt sich in Nyborg ein weißhaariger Däne nach Paulas Segelnummer... Das ist aber nur eines mehrerer Erfolgserlebnisse.
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Mai 2019
Wie die Feuerwehr
„Oli lässt fragen, ob ein Boot Ehrenmitglied bei der Feuerwehr werden kann. Sie findet nämlich, Feuerwehrleute haben’s drauf. Und außerdem findet sie – völlig zu Recht: Sie hat es auch drauf. Und das passt doch so gut zusammen.“
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August 2018
Die doppelte Paula
Die Svendborg Classic Regatta litt dieses Jahr unter einem Sturmtief und eingeschränktem Wettfahrtprogramm. Doch sie hatte etwas Einzigartiges zu bieten: Die doppelte Paula!

Juli / August 2018
Ein wildes Abenteuer
Unsere Sommerreise 2018: Sechs Wochen unterwegs mit wechselnden Crews - es war ein wildes Abenteuer!
"Ich hab mich nicht eine Sekunde unsicher gefühlt" - Teil 1, Arnis-Marstrand
"Raus aus der Komfortzone" - Teil 2, Marstrand-Odense
"Wir hatten Zustände an Bord" - Teil 3, Odense-Arnis

Juni 2018
Zuhause, Zitronenkuchen und Zauberei
Paula kann zaubern. Überrascht euch das? Nein, den Zitronenkuchen hat sie nicht gezaubert, den habe ich beim Bäcker in Ærøskøbing käuflich erworben. Aber sie hat zum Beispiel die Idee zu dem Zwischenstopp dort in meinen Kopf gezaubert. Und vor allem hat sie für eine Woche gesorgt, in der wirklich alles perfekt gelang - und das, obwohl ich mir überhaupt nichts Konkretes vorgenommen hatte.
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Juni 2018
Vier plus vier
Von vornherein stand fest, dass es eine außergewöhnliche Woche würde: Unterwegs mit vier Booten und vier Personen.
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Juni 2018
Ein ausgefallener Törn
Es kommt selten vor, dass ein Flottillentörn ausfällt. Paula und ich hatten also frei - und nahmen uns vor, so lange, so weit, so viel und so schön wie möglich zu segeln.
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Mai 2018
Knappe Kiste - Paulas erster Ausflug
Birkholm, sieben Uhr morgens, Windstärke sechs aus Nordwest. Die Segel knallen wie der Teufel, als ich die Vorleine löse. Paula treibt rückwärts Richtung Postbootanleger. Ich nehme die Großschot dicht. Paula rennt los. Vollruderlage, weg von den Boxen. Großschot wieder auf - wir halten ein bisschen doll auf die Außenmole zu. Es ist immerhin so weit unter Kontrolle, dass ich mir noch die Zeit nehme, „Paula, Paula, knappe Kiste hier“ zu sagen.
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Oktober 2017
Absegeln. Aber richtig
Absegeln - das geht so: Man segelt aus dem Hafen, und wenn man zurückkommt, ist alles bereit zum Mastlegen.
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September 2017
Geburtstag und Jubiläum
Paula scheute keine Mühen - und so bekam ich mein schönsten Geburtstagsgeschenk: Das Ankern im Lindelse Noor.
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September 2017
Silverrudder? Ohne uns
Unsere Mission lautete dennoch: Von Kappeln bis Kappeln den Motor nicht zu benutzen.
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August 2017
Die kurze Anna
Mal ein Urlaub, keine Dienstreise. Paula und ich mussten unbedingt nochmal nach Musholm. 
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August 2017
Der magische Grill
Eine Reise wie ein rundum gelungenes Grillfest
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August 2017
Paula segelt Regatta
Svendborg Classic Regatta. Für mich: ganz neu. Aber ich war nicht zum letzten Mal da.
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Juli 2017
Sommerreise für acht Erwachsene und fünf Folkeboote
"Fahrt da bloß nicht hin", riet uns die Frau am Steg in Langør, "es ist ganz schrecklich da".
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April 2017
Ansegeln
Das früheste Ansegeln, seit Paula und ich uns kennen.
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August 2016
Hin und Her in der Dänischen Südsee
Ein fünftägiger Kurztörn in die südfynsche Inselwelt - schön, aber unspektakulär. Und trotzdem bemerkenswert, gab es doch eine Menge Besonderheiten.
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Juli 2016
Abenteuerreise - Chartertörn Westschweden
Es war als besondere Reise angekündigt, als unvergessliches Abenteuer, das „der Urlaub Eures Lebens“ sein könne. Hatte ich zu viel versprochen? Rückblickend war wohl eher das Gegenteil der Fall!
Schwedenreise 2016 - 2.-29. Juli

Juni 2014
Paula und Salty segeln gemeinsam
Ein mit Spannung erwarteter Testballon: „Begleitetes Flotillensegeln“ habe ich das Angebot getauft, das sich vorwiegend an Folkeboot-Neulinge mit wenig Erfahrung und Revierkenntnis richtet. Saltys Gäste aber, Thomas und Michael, erlebten eine Abenteuerreise mit allem, was zu einem Segeltörn gehört, und noch ein bisschen extra: Inselerkundung, Akrobatik („Das Äffchen am Dalben“), beindruckende Naturschauspiele, Wind in all seinen Facetten, eine Grundberührung im Hafen, und zur Krönung gab es auch noch frische, selbst gesammelte Miesmuscheln auf Lyø.
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frühere Törnberichte
Paula und ich segeln seit 2008 zusammen. Was wir bis 2015 erlebt haben, ist in Buchform erhältlich